Reinkeödem

Flüssigkeitsansammlung im sogenannten Reinkeraum, der zwischen der Oberfläche des Stimmbandes und dem darunterliegenden Ligament liegt. Ein Reinkeödem kann unter anderem durch starkes Rauchen oder bei Unterfunktion der Schilddrüse entstehen. Es führt zu einer Veränderung der Stimme, die meist etwas tiefer klingt. Bei starker Ausprägung kann es zu einer Einengung des Kehlkopfes und Atemnot führen. Ein Reinkeödem lässt sich durch eine mikroskopisch-endoskopische Operation behandeln.


Reinkeödem Postoperativer Befund

Reinkeödem des linken Stimmbandes vor der Behandlung. Der Kehlkopf ist fast vollständig verlegt.

Einblick in den Kehlkopf nach Abtragung des Reinkeödems mit dem Laser.


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